Eine Form des
Leichentransports,
ohne zeit­li­che Angabe.

TOD UND KRISE

Tagungsband zum Symposium »Totenfürsorge und Bestattungspraktiken
im lan­gen 19. Jahrhundert«

Herausgegeben von
Anja Maria Hamann,

Nina Kreibig und 
Katja Martin

Sprache: Deutsch
254 Seiten, Hard­cover
ISBN 978–3‑944693–03‑3

€  28,00

MIT BEITRÄGEN VON 
Laila Baur,
Anita Henneberger,
Anja Maria Hamann,
Nikola Burkhardt,
Fabian Dombrowski,
Nina Kreibig,
Katja Martin,
Moisés Prieto,
Juliane Uhl und
Jan-Martin Zollitsch

TOD UND KRISE

Der Tod stellt zwei­fels­frei eine der größt­mög­li­chen mensch­li­chen Krisen dar. Doch wie defi­niert sich Krise im Kontext von Tod und Sterben? Dieser Frage geht der vor­lie­gende Sammelband im zeit­li­chen Rahmen des lan­gen 19. Jahrhunderts nach, wel­ches sich durch zahl­rei­che Brüche und Veränderungen im Umgang mit dem Tod und den Verstorbenen aus­zeich­net.
Die Beiträge sind das Ergebnis des gleich­na­mi­gen Symposiums im Jahr 2019. Aus inter­dis­zi­pli­nä­rer Perspektive the­ma­ti­sie­ren Jungforscher*innen Bestattungspraktiken im Krieg und in Seuchenzeiten, set­zen sich mit Innovationen im euro­päi­schen Bestattungswesen und mit den Spannungsverhältnissen aus­ein­an­der, die sich dar­aus erga­ben. Sie pro­ble­ma­ti­sie­ren die Repräsentationsbedürfnisse Adeliger für ihre Verstorbenen und unter­su­chen Erinnerungskulturen sowie das bewusste Verdrängen von Todeskontexten. Hierbei wird der Fokus auf die Akteur*innen gelegt, deren Intentionen und das kon­krete Handeln. Die Betrachtung von Krisen als Kontinuitätsbrüche mar­kiert dabei man­cher­orts einen Einblick in einen bis­wei­len erstaun­lich inno­va­ti­ons­re­sis­ten­ten Bereich des Lebens – den Umgang mit dem Tod.

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